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Die Höhle der Wunder
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Fotos: Rafael Manzano y Francisco Hoyos
 
Eine Quelle unendlicher Schönheit, über Jahrtausende geschaffen aus zwei so einfachen Zutaten wie Wasser und Stein. Erst nach einem Besuch der Höhle der Wunder (Gruta de las Maravillas) erschließt sich der Grund für diese Bezeichnung.
Sie wurde von einem Hirten im Jahr 1886 entdeckt. Die Höhle der Wunder ist erste Schauhöhle Spaniens, denn sie steht seit 1886 der Öffentlichkeit zur Verfügung.
Wunder unter der Erde - Gruta de la Maravillas

Die Gesamtlänge der Höhle der Wunder beträgt über zwei Kilometer, wovon 1.200 Meter besucht werden können.
Ein Besuch beginnt in dem Muschelsaal, wovon der Weg durch die erste Ebene der Galerien führt. Hier herrscht das Wasser vor, bis man zum Großen Saal kommt (dem größten der Höhle). Von hier aus tritt man in den Kathedralensaal ein.
Auf dieser zweiten Ebene gibt es eine große Anzahl und Vielfalt von Formationen sowie wasserbedeckte kalzitgeschmückte Becken zu betrachten. Man geht auf die erste Ebene hinunter, um den Saal der Kichererbsen, die Nackten und schließlich wieder den See zu bewundern, der uns bis zum Ausgang begleitet.

Unter den fantastischen Gebilden der Höhle der Wunder werden einige wie folgt bezeichnet:

Tropfsteine: Formationen, die von der Decke herunterhängen (Stalaktiten) bzw. aus dem Boden wachsen (Stalagmiten). Sie entstehen durch kalkhaltige Wassertropfen, die Kalzit freigeben, das sich über die Zeit ablagert. Vereinigen sich Stalaktit und Stalagmit, bilden sie eine Säule (Stalagnat).

Sinterbecken: "Badewannen", Löcher oder Pfützen, die in Höhlen entstehen.

Bodensinter: Sie entstehen, wenn das Wasser über eine Fläche fließt und Schichten bildet, die vielfältige Ausbildungen verschiedener Art und Farbe entstehen lassen.

Höhlenperlen: Kalksinterkugeln in den flachen Wasserbecken der Höhlen.

"Excentriques": (Vom französischen Wort für "versponnen") seltene Sinterbildungen, die ihrem Namen alle Ehre machen, indem sie in den unterschiedlichsten Formen, wie Sterne, Igel, Explosionen usw. wachsen.

Alle diese spektakulären Gebilde haben dazu geführt, dass die Höhle der Wunder seit vielen Jahren Künstler aller möglichen Richtungen inspiriert hat und dass unter den Tausenden von Bewunderern auch Mitglieder von Königshäusern, Staats- und Regierungschefs die Höhle besucht haben.

Zweifellos gehört die Höhle der Wunder zu den Pflichtbesichtigungen in der Sierra de Aracena.

Quelle: Gemeindeverwaltung Aracena und eigene Bearbeitung.






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