Eine weitere Mündung, die des Río Piedras, liegt im Landschaftsschutzgebiet des Marschlandes des Río Piedra und Flecha de El Rompido. Die vom Fluss mitgebrachten
Sedimente, die Gezeiten und der Südwestwind bilden hier eine einzigartige Landschaft. Sie liegt in
Cartayaa
und
Lepe und auf seiner Fläche von über 2.500 Hektar sind
zwei Ökosysteme auszumachen: eine sandige Landzunge, die über 12 Kilometer parallel zur Küste verläuft und in östlicher Richtung jährlich um über dreißig Meter wächst.
Hier liegen ein unberührter Strand und die Feuchtgebiete. In diesem Raum gedeihen Pflanzen wie das niedere Schlickgras, die Strandbesenheide, das spanische Rohr, die
Stranddistel, der Hornklee, die Sandlilie, der Ginster, der europäische Meersenf oder der fleischige Thymian.
Dieses Gebiet eignet sich besonders für die Vogelbeobachtung. Einige der hier beheimateten Arten sind Weißstorch, Zwergadler, Triel, Zwergtaucher, Wiedehopf, gemeiner
Löffler, Binsenstrandläufer, Rohrweihe, Rotflügel-Brachschwalbe, Zwergseeschwalbe, Spießente, Zimtente, Austernfischer, Brandseeschwalbe, Strandläufer,
Flussregenpfeifer oder Lachmöwe. Zu erwähnen sind auch die hier anzutreffenden Chamäleons und Fische (Weißbrasse, Zweibindenbrasse, Seebarsch, Aal), Schalentiere und
Weichtiere wie die „Coquina“ und die Venusmuschel.
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