Unter den Naturreservaten sind neben den Feuchtgebieten El Burro und Isla de Enmedio das von Puerto Moral zu erwähnen, eine Finca mit einer Fläche von 125 Hektar in
Aroche, die sich dadurch auszeichnet, dass sie für viele geschützte Vogelarten als Nist-, Überwinterungs- und Etappe dient, wie die Mönchsgeier, Steinadler und
Schwarzstörche, sowie die Lagune in El Portil, fünfzehn Hektar Wasser mit wenig Salzgehalt neben dem Meer im Stadtgebiet von
Punta Umbría. Sie wurde dadurch gebildet,
dass der Abfluss zweier Bäche ins Meer durch den Sand und die Gezeiten verschlossen wurde. Ihre Bedeutung liegt darin, dass sie zu den Lagunen mit der höchsten
Vielfalt an Pflanzenarten in Andalusien zählt (Zistrosenarten, Binsen, Zyperngras, Pinien, Ginster, Sadebäume und Wacholder, fleischiger Thymian …).
Unter den Tieren
sind zu erwähnen verschiedene Amphibienarten wie spanischer Rippenmolch, Messerfuß oder Geburtshelferkröte, Reptilien wie maurische Bachschildkröte, Chamäleon oder
Eidechsennatter, Treppennatter, oder Vögel wie Tafelenten, Blesshühner, Kormorane, Taucher, Zwergtaucher, Flussregenpfeifer, Löffler, braune Sichler und
Rohrweihen.
Die beiden Grüngürtel sind La Norieta, ein Kiefernhain an der Küste in der Gemeinde Punta Umbría, sowie El Saltillo y Lomero Llano mit Pinien, Eichen und Korkeichen in
Valverde del Camino. Die Naturdenkmäler sind die Steilküsten in Asperillo (versteinerte Wanderdünen, aus denen die Asperillo-Düne am
Strand Playa de Castilla zwischen
Mazagón
und Doñana besteht), der wilde Ölbaum "Acebuche del Espinillo“ (hundertjähriger Baum mit über 6 Metern Stammdurchmesser und zwölf Metern Höhe in
Zalamea la real),
die wilden Ölbäume in
El Rocío
(an den Straßen dieses Dorf in Almonte), die Eiche im Hutewald San Francisco (hundertjährige Eiche in Santa Olalla del Cala) und
die hundertjährige Kiefer am Parador Mazagón (aus dem Jahr 1730, als der Bezirk Doñana wieder bevölkert wurde; sie steht an dem Hotel, von dem sie ihren Namen erhalten
hat).
Weitere bedeutende Landschaften, die aber noch nicht unter Schutz stehen, sind die Pinienwälder von
Cartaya, die Pinienhaine und die Feuchtgebiete von
Hinojos, La Bastarera (Lagune neben dem Río Tinto, in
Niebla) und das westliche Andévalogebiet.
Auch der Guadiana, der an seinem Unterlauf als Grenzfluss zwischen Portugal und Spanien fungiert und in den Atlantik mündet, verdient unsere Beachtung. Er ist
schiffbar und hier finden wir eine vielfältige Flora und Fauna vor. Seine Mündung ist unter allen spanischen Strömen am besten erhalten.
Nicht zu vergessen ist der Botanische Garten José Celestino Mutis, ein Rückzugsort in La Rábida. Hier findet man botanische Schätze aus der ganzen Welt. Außerdem gibt
es noch die "grünen Routen", zu denen die an der Küste gehört, mit 42 Kilometern entlang der ehemaligen Eisenbahntrasse zwischen
Huelva und
Ayamonte, über Gibraleón,
Cartaya,
Lepe,
La Redondela und
Isla Cristina
oder die Route der Wassermühlen von San Juan del Puerto bis Valverde del Camino über die ehemalige Trasse der Grubenbahn,
36 Kilometer lang, sowie der Radweg zwischen Huelva und
Punta Umbría
durch die Feuchtgebiete des Odiels, La Norieta und Los Enebrales.
Natur Huelva
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